Teilnahme beim 5. Berliner Firefighter Stairrun erfolgreich

Auch diese Jahr war ein Teil unserer Atemschutzgeräteträger wieder beim 5. Beriner Firefighter Stairrun am Alexander Platz.
Bei diesem Sportwettkampf tretten die Wettkämpfer in kompletter Schutzausrüstung und mit angeschlossenem Atemschutzgerät gegeneinander im 2 Personen Team an. Das Ziel liegt ist die Plattform im 39. Stock des PARK INN Hotel, hierfür müssen 770 Stufen und 300 Meter bis zum Hoteleingang zurück gelegt werden

Patrick Schrödel erzielte mit seinem Teampartner Andreas Brandmann die Moorenbrunner Bestzeit von 8:10,3, nur ein Hundertstel langsamer waren Christian Gradl und Benedikt Friedrich mit 8:10.4. Rüdiger Schulz der dritte Moorenbrunner in der Wertung Youngster erreichte die Plattform in 9:52.2 zusammen mit seinem Teampartner Christian Draxinger. René Kleemeier startete dieses Jahr zusammen mit Vera Licha in der Wertungsklasse Mix, die beiden kamen mit 9:29.6 ins Ziel.

Das Siegerteam aus Polen erreichte die Plattform mit einer Zeit von 6:01.2

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! an alle Starter.

Begleitet wurden unsere Sportler aber auch von zwei Helferinnen, auch hier für ein Danke! an Sofia Lösch und Stefanie Jobst.

Rauchentwicklung in Sportstätte wird kleiner Gefahrguteinsatz

Heut wurden wir um etwa 5:30 h gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr zu einer Rauchentwicklung ins Langwasser Hallenbad alarmiert. Beim Eintreffen rüstete sich sofort ein Trupp mit Atemschutz aus und war erst Sicherungstrupp für die Berufsfeuerwehr. Kurz darauf ging es für den Trupp in den Keller zur Unterstützung der Kameraden der BF.
Die Suche nach der Brandstelle gestaltete sich etwas schwierig, da der Keller sehr weitläufig war. Das Feuer konnte dann schnell gelöscht werden. Allerdings sind in der Nähe gelagerte Kanister mit einer Chemikalie beschädigt worden und ausgelaufen.

Daher wurden der Gerätewagen Gefahrgut und der Gerätewagen Atemschutz der Berufsfeuerwehr nachalarmiert. Die Chemikalie wurde als eine sehr Starke Lauge mit Hilfe von Indikatorteststreifen identifiziert.

Die Kanister wurden jetzt unter Atemschutz mit Hilfe von Schuttmulden aus dem Keller geborgen und Anschließen in Fässer verstaut. Die ausgelaufene Lauge wurde mit einem Spezialvlies gebunden und von der Berufsfeuerwehr unter Atemschutz und Speziellem Schutzanzug entsorgt. Unsere Kameraden, die an den Kanistern gearbeitet hatten, mussten ihre Schutzausrüstung gleich an der Einsatzstelle ablegen um einer Kontaminationsverschleppung vorzubeugen. Als kurzfristigen Ersatz gab es Overalls.

Nach knapp 3 Stunden war der Einsatz dann für uns beendet und die Kameraden der Berufsfeuerwehr belüfteten die Kellerräume und das Hallenbad noch einige Zeit. Das Hallenbad bleibt die nächsten Tage geschlossen.