Kategorie-Archiv: Brand Einsatz

Einsatzreiche Tage bei der Freiwilligen Feuerwehr Moorenbrunn

Am Dienstag den 13.10. wurden wir gegen 21:45 zur Unterstützung zu einer Lebensmittelfabrik nach Langwasser gerufen. Hier war ein Backofen in Brand geraten. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Wir stellten die Sicherungstrupps für die Berufsfeuerwehr und konnten nach etwa 1 Stunde wieder einrücken.

Nur 2 Tage später am heutigen Donnerstag wurde unsere Nacht um 4:30 beendet. Die Alarmierung lautete Brand PKW im Wald.
Bei der Ankunft an der Einsatzstelle stellte sich der PKW als Holzvollerntemaschine im Vollbrand heraus.
Sofort wurde der Löschangriff mit einem Schaumrohr eingeleitet, die etwas später Eintreffende Berufsfeuerwehr nahm weiteres ein C-Rohr zur Brandbekämpfung vor.
Da die Einsatzstelle im Wald lag wurde zeitgleich das TLF 24/50 der BF nachalarmiert und zwei Kameraden von der Polizei zu unserem Gerätehaus gefahren um unser zweites LF zuholen.
Durch den Brand wurde der Hydrauliktank der Maschine beschädigt und es liefen etwa 300 Liter Hydrauliköl aus.
Für die Fachgerechte Aufnahme des Öles wurde der Gerätewagen Gefahrgut alarmiert und mit Hilfe von Schaufeln vor und hinter der Einsatzstelle Dämme errichtet um eine weitere Ausbreitung zu Verhindern.
Gegen 7:00 Uhr war der Einsatz für uns beendet und wir konnten die Einsatzstelle verlassen.

Um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen fuhren Kameraden gegen 8:30 zur Berufsfeuerwehrwache am Hafen.
Unterwegs löste die Brandmeldeanlage einer Schule entlang der Fahrstrecke aus. Wir fuhren die Einsatzstelle an und führten die Erste Erkundung durch. Hier handelte es sich um einen Fehlalarm. Und wir setzten unseren Weg nach Ankunft eines LF der Berufsfeuerwehr fort.
Bei der Anschlußstelle Zollhaus entdeckten wir einen Verunglückten Porsche und Erkundeten auch hier die Lage.
Hier war kein Einsatz von Kräften der Feuerwehr nötig und die Fahrerin hatte bereits mit der Absicherung der Unfallstelle begonnen, weshalb wir auch hier weiter fuhren.
Die Rückfahrt von der Wache zum Gerätehaus verlief ohne weiter Vorkommnisse.Die Einsatzbereitschaft konnte gegen 11:00 Uhr Endgültig hergestellt werden.

Alarm Nummer 50

Am Frühen Morgen des 28. August würden wir zu unserem 50. Einsatz in diesem Jahr alarmiert.

Und dieser Alarm war mal wieder etwas besonderes. Bei der Alarmierung hieß es Gefahrstoffaustritt in Lebensmittelbetrieb, bei der Anfahrt wurde uns Mitgeteilt das gerade ein Brandmelder zusätzlich im Betrieb ausgelöst hat.

Bei der Ankunft wurden wir auch sofort in den Neuen Einsatzabschnitt Brandbekämpfung eingesetzt. Dort war nach der Evakuierung der Produktionshalle eine Maschine heiß gelaufen und hat Feuer gefangen.Zur Brandbekämpfung an der Maschine und zur Belüftung der Produktionshalle waren von uns 2 Atemschutztrupps und 1 Trupp der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Während der Brandbekämpfung wurde uns die Abschnittleitung komplett übertragen.
Während der Brandbekämpfung konnten wir erstmals unsere Wärmebildkamera einsetzen und an der abgelöschten Maschine die Temperatur kontrollieren, bzw nach eventuellen Glutnestern im Inneren der Maschine suchen.
Nach der Entrauchung der Produktionshalle wurden bei einem gemeinsamen Rundgang mit einem Mitarbeiter die Backöfen abgeschaltet um einen weiteren Schaden in der Fertigung zu verhindern.

Zeitgleich beschäftigte der Ammoniakaustritt in einem Betriebsraum weiterhin die Berufsfeuerwehr im Kellerbereich der Produktionsstätte. Im Laufe des Einsatzgeschehen wurde der ELW 3 nachgefordert und die Besatzung von unseren bereits an der Einsatzstelle vorhandenen Kameraden der Unterstützungsgruppe unterstützt.

Unter folgenden Links sind Presseartikel und Bilder zu diesem Einsatz:
http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/ammoniak-alarm-grosseinsatz-bei-lebkuchen-schmidt-1.4617952

http://ils-nuernberg.de/einsaetze-stadt-nuernberg/2805-gefahrgutaustritt-in-gewerbebetrieb.html

Rauchentwicklung in Sportstätte wird kleiner Gefahrguteinsatz

Heut wurden wir um etwa 5:30 h gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr zu einer Rauchentwicklung ins Langwasser Hallenbad alarmiert. Beim Eintreffen rüstete sich sofort ein Trupp mit Atemschutz aus und war erst Sicherungstrupp für die Berufsfeuerwehr. Kurz darauf ging es für den Trupp in den Keller zur Unterstützung der Kameraden der BF.
Die Suche nach der Brandstelle gestaltete sich etwas schwierig, da der Keller sehr weitläufig war. Das Feuer konnte dann schnell gelöscht werden. Allerdings sind in der Nähe gelagerte Kanister mit einer Chemikalie beschädigt worden und ausgelaufen.

Daher wurden der Gerätewagen Gefahrgut und der Gerätewagen Atemschutz der Berufsfeuerwehr nachalarmiert. Die Chemikalie wurde als eine sehr Starke Lauge mit Hilfe von Indikatorteststreifen identifiziert.

Die Kanister wurden jetzt unter Atemschutz mit Hilfe von Schuttmulden aus dem Keller geborgen und Anschließen in Fässer verstaut. Die ausgelaufene Lauge wurde mit einem Spezialvlies gebunden und von der Berufsfeuerwehr unter Atemschutz und Speziellem Schutzanzug entsorgt. Unsere Kameraden, die an den Kanistern gearbeitet hatten, mussten ihre Schutzausrüstung gleich an der Einsatzstelle ablegen um einer Kontaminationsverschleppung vorzubeugen. Als kurzfristigen Ersatz gab es Overalls.

Nach knapp 3 Stunden war der Einsatz dann für uns beendet und die Kameraden der Berufsfeuerwehr belüfteten die Kellerräume und das Hallenbad noch einige Zeit. Das Hallenbad bleibt die nächsten Tage geschlossen.

PKW-Vollbrand auf Bahnsteig

Heute Nachmittag alarmierte uns die ILS zur einer Rauchentwicklung in Langwasser. Auf der Anfahrt erreichte uns die Meldung, das es sich um einen PKW in Vollbrand auf dem Bahnsteig des ehemaligen Bahnhof Langwasser handelt.

Bei der Ankunft setzten wir sofort einen Atemschutztrupp mit einen C-Rohr zur Brandbekämpfung ein. Nach dem ersten Löscherfolg, mussten wir durch die brennenden Betriebsstoffe noch zusätzlich ein Schaumrohr vornehmen. Mit einem zweiten Strahlrohr löschten weiter Kräfte den beginnende Bahndammbrand und das Gestrüpp um den PKW.

Die ebenfalls alarmierte Berufsfeuerwehr löschte nur wenige Meter weiter, die ebenfalls, brennenden Reste von 3 Bauwagen auf dem Bahnsteig.

Einsatz in Moorenbrunn

Heute wurden wir gegen 18:50 Uhr zu einem Kaminbrand in Moorenbrunn alamiert. Beim Eintreffen am Einsatzort konnten wir den brennenden Kamin gut erkennen. Aus dem Kaminschlot flogen die Funken geflogen und eine kleinen Blauen Flamme war zu sehen.

Eine erste Erkundung mit dem Hauseigentümer ergab das vorerst keine weitere Gefahr einer Ausbreitung bestand. Mit der kurz darauf eintreffenden Berufsfeuerwehr wurde der Kamin mit der Wärmebildkamera nachmal genauer Untersucht. Und der Zuständige Schornsteinfeger über die ILS verständigt.

Da glücklicher Weise zwei Kameraden der Berufsfeuerwehr gelernte Schornsteinfeger waren, konnte eine erste Inspektion des Schornsteininneren vorgenommen werden, bis der verständigte Schornsteinfeger eingetroffen ist. Hier wurde nur noch ein leichtes Glimmen im oberen Bereich festgestellt. Daher rückte die Berufsfeuerwehr wieder ein und wir warteten weiter auf den Schornsteinfeger.
Nach kurzer Rücksprache mit dem eingetroffenen Schronsteinfegermeister, unterstützen wir ihn bei den Reinigungsarbeiten. Hierfür begab er sich auf das Dach und reinigte den Kamin mit Hilfe einer Bürste, die durch eine Große Eisenkugel nach unten gezogen wurde.
Zum Schluß wurde der Ruß von uns aus der Wartungsklappe im Keller in eine Schuttmulde geräumt und ins Freie gebracht.

Nach einer Abschließenden Kontrolle ging es für uns nach Hause.

Der 100. Alarm im Jahr 2014

Heute um 16:50 Uhr wurden wir zum 100. mal in diesem Jahr alarmiert. Das Alarmstichwort lautete PKW Brand. Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich ein anderes Bild dar. Es handelte sich um einen Auffahrunfall, bei dem die Betriebsstoffe auf Grund der Motorwärme bei einem Fahrzeug qualmten. Im zweiten Fahrzeug wurde dem Beifahrer eine Halskrause und das Kett-System angelegt. Wir Unterstützten den Rettungsdienst bei der Achsengerechten Rettung aus dem Fahrzeug und leuchteten die Unfallstelle aus. Die Polizei und die Berufsfeuerwehr regelten den Verkehr und streuten auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbinder ab.

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