Kategorie-Archiv: THL Einsätze

Sturmtief Egon hielt uns auf Trab!!

Ab etwa 07:30 Uhr wurden auch wir alarmiert, um die Sturmschäden von Tief Egon zu beseitigen und parallel die Feuerwache 5 zu besetzen.
Unser LF 16 wurde zur FW 5 beordert um dort mit den Restfahrzeugen einen Löschzug zu bilden. Damit im Südosten ein Löschzug für eventuelle Einsätze bereit stand.
Unser LF 10 umgehend nach Langwasser geschickt um ein Gerüst zusichern, anschließend ging es weiter nach Altenfurt in die Nähe der Rundkapelle. Hier drohten mehrere Bäume auf die Fahrbahn und den Gehweg zu stürzen. Ein Baum fiel vor den Augen der Kameraden direkt in den Kreuzungsbereich.
Nach Beendigung der Arbeiten ging es weiter auf die Autobahn, hier hing ein Baum in die Standspur und teilweise in die rechte Fahrspur. Weshalb ihn die Kameraden gleich entfernten.
Zwischenzeitlich rückte unser LF zusammen mit der Drehleiter ebenfalls aus um einen umzustürzen drohenden Baum zu beseitigen.
Auf dem Rückweg unseres LF 10 zum Gerätehaus erhielten wir von einem Nachbarn die Nachricht, dass auch unser Gerätehaus von Egon nicht verschont wurde und einige Dachziegel vom Dach gepustet wurden. Da unsere LF´s weiter zu Einsätzen gerufen wurden, mussten wir unser Gerätehaus hinten anstellen.
Als letzte Einsätze für heute konnten wir gegen 14:30 Uhr unser Dach in Augenschein nehmen und die Beschädigten und fehlenden Ziegel Notdürftig ersetzen. Und unser LF 16 sicherte eine Baugrube wieder richtig nachdem sich die Absperrung verschoben hatte.

Einsatzreiche Tage bei der Freiwilligen Feuerwehr Moorenbrunn

Am Dienstag den 13.10. wurden wir gegen 21:45 zur Unterstützung zu einer Lebensmittelfabrik nach Langwasser gerufen. Hier war ein Backofen in Brand geraten. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Wir stellten die Sicherungstrupps für die Berufsfeuerwehr und konnten nach etwa 1 Stunde wieder einrücken.

Nur 2 Tage später am heutigen Donnerstag wurde unsere Nacht um 4:30 beendet. Die Alarmierung lautete Brand PKW im Wald.
Bei der Ankunft an der Einsatzstelle stellte sich der PKW als Holzvollerntemaschine im Vollbrand heraus.
Sofort wurde der Löschangriff mit einem Schaumrohr eingeleitet, die etwas später Eintreffende Berufsfeuerwehr nahm weiteres ein C-Rohr zur Brandbekämpfung vor.
Da die Einsatzstelle im Wald lag wurde zeitgleich das TLF 24/50 der BF nachalarmiert und zwei Kameraden von der Polizei zu unserem Gerätehaus gefahren um unser zweites LF zuholen.
Durch den Brand wurde der Hydrauliktank der Maschine beschädigt und es liefen etwa 300 Liter Hydrauliköl aus.
Für die Fachgerechte Aufnahme des Öles wurde der Gerätewagen Gefahrgut alarmiert und mit Hilfe von Schaufeln vor und hinter der Einsatzstelle Dämme errichtet um eine weitere Ausbreitung zu Verhindern.
Gegen 7:00 Uhr war der Einsatz für uns beendet und wir konnten die Einsatzstelle verlassen.

Um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen fuhren Kameraden gegen 8:30 zur Berufsfeuerwehrwache am Hafen.
Unterwegs löste die Brandmeldeanlage einer Schule entlang der Fahrstrecke aus. Wir fuhren die Einsatzstelle an und führten die Erste Erkundung durch. Hier handelte es sich um einen Fehlalarm. Und wir setzten unseren Weg nach Ankunft eines LF der Berufsfeuerwehr fort.
Bei der Anschlußstelle Zollhaus entdeckten wir einen Verunglückten Porsche und Erkundeten auch hier die Lage.
Hier war kein Einsatz von Kräften der Feuerwehr nötig und die Fahrerin hatte bereits mit der Absicherung der Unfallstelle begonnen, weshalb wir auch hier weiter fuhren.
Die Rückfahrt von der Wache zum Gerätehaus verlief ohne weiter Vorkommnisse.Die Einsatzbereitschaft konnte gegen 11:00 Uhr Endgültig hergestellt werden.

VU Reisebus mit mehreren Verletzten

Heute Morgen wurden wir gemeinsam mit der FF Altenfurt, der Berufsfeuerwehr Nürnberg, der FF Feucht, FF Moosbach, FF Schwarzenbruck zu einem Verkehrsunfall mit einen Reisebus und einer großen Anzahl von Verletzten alarmiert.

Bei der Ankunft an der Einsatzstelle fanden wir einen Verunglückten Reisebus mit 11 Verletzen vor. Unsere Feuerwehrsanitäter unterstützen sofort den Rettungsdienst bei der Behandlung der Schwerverletzten. Die Restliche Mannschaft versorgte und betreute gemeinsam mit den Kameraden der BF und der FF Feucht die leichter verletzten Personen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Rettungsdienst kurzzeitig unterstützt. Nachdem alle schwerverletzten in den Rettungswagen versorgt und für die leichter Verletzten Personen ein Versorgungszelt aufgebaut wurde, lösten wir uns aus dem Einsatz heraus und begaben uns gemeinsam mit der FF Altenfurt an das Moorenbrunner Gerätehaus.

Hier wurde erstmal das Eingesetzte Material Desinfiziert und da es sich um einen nicht „alltäglichen“ Einsatz der Feuerwehr handelte, gab es anschließend im Gerätehaus noch eine kleine Nachbesprechung zu dem Einsatzgeschehen.

Einen Pressebericht und Bilder finden sie unter:
http://www.nordbayern.de/region/feucht/reisebus-uberschlug-sich-auf-a73-elf-verletzte-bei-feucht-1.4358048

Rauchentwicklung in Sportstätte wird kleiner Gefahrguteinsatz

Heut wurden wir um etwa 5:30 h gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr zu einer Rauchentwicklung ins Langwasser Hallenbad alarmiert. Beim Eintreffen rüstete sich sofort ein Trupp mit Atemschutz aus und war erst Sicherungstrupp für die Berufsfeuerwehr. Kurz darauf ging es für den Trupp in den Keller zur Unterstützung der Kameraden der BF.
Die Suche nach der Brandstelle gestaltete sich etwas schwierig, da der Keller sehr weitläufig war. Das Feuer konnte dann schnell gelöscht werden. Allerdings sind in der Nähe gelagerte Kanister mit einer Chemikalie beschädigt worden und ausgelaufen.

Daher wurden der Gerätewagen Gefahrgut und der Gerätewagen Atemschutz der Berufsfeuerwehr nachalarmiert. Die Chemikalie wurde als eine sehr Starke Lauge mit Hilfe von Indikatorteststreifen identifiziert.

Die Kanister wurden jetzt unter Atemschutz mit Hilfe von Schuttmulden aus dem Keller geborgen und Anschließen in Fässer verstaut. Die ausgelaufene Lauge wurde mit einem Spezialvlies gebunden und von der Berufsfeuerwehr unter Atemschutz und Speziellem Schutzanzug entsorgt. Unsere Kameraden, die an den Kanistern gearbeitet hatten, mussten ihre Schutzausrüstung gleich an der Einsatzstelle ablegen um einer Kontaminationsverschleppung vorzubeugen. Als kurzfristigen Ersatz gab es Overalls.

Nach knapp 3 Stunden war der Einsatz dann für uns beendet und die Kameraden der Berufsfeuerwehr belüfteten die Kellerräume und das Hallenbad noch einige Zeit. Das Hallenbad bleibt die nächsten Tage geschlossen.

Der 100. Alarm im Jahr 2014

Heute um 16:50 Uhr wurden wir zum 100. mal in diesem Jahr alarmiert. Das Alarmstichwort lautete PKW Brand. Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich ein anderes Bild dar. Es handelte sich um einen Auffahrunfall, bei dem die Betriebsstoffe auf Grund der Motorwärme bei einem Fahrzeug qualmten. Im zweiten Fahrzeug wurde dem Beifahrer eine Halskrause und das Kett-System angelegt. Wir Unterstützten den Rettungsdienst bei der Achsengerechten Rettung aus dem Fahrzeug und leuchteten die Unfallstelle aus. Die Polizei und die Berufsfeuerwehr regelten den Verkehr und streuten auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbinder ab.

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